
Thomas Straumann: Basler Unternehmer prägt Pferdesport mit Vision und Verantwortung
Vom Implantat bis zum Weltcup-Final – ein Tüftler mit Haltung und Herz für den Reitsport
Inhaltsverzeichnis
Inmitten des Weltcup-Finals in Basel steht ein Name sinnbildlich für Innovation und Engagement: Thomas Straumann. Der milliardenschwere Unternehmer, bekannt für seine Firmen Straumann und Medartis, treibt nicht nur medizinische Entwicklungen voran, sondern auch den Reitsport. Vor 15 Jahren rief er das CHI Basel ins Leben – heute zählt es zu den renommiertesten Hallenturnieren weltweit.
Neben dem Turnierausgleich finanziert Straumann Qualitätsstandards und fördert ethisches Verhalten im Pferdesport. Gemeinsam mit Organisationen wie R-haltenswert setzt er beim diesjährigen Weltcup-Final in der St. Jakobshalle neue Standards in der Überwachung des Abreitplatzes. Ziel ist es, Grauzonen in der Regelauslegung zu schließen und einen respektvollen Umgang mit dem Pferd zu etablieren.
Straumann wuchs selbst mit Pferden auf und betreibt heute mit zwei Töchtern einen Reitstall bei Lörrach. Seine jüngste Tochter Géraldine zählt zum Kader der Jungen Reiter und strebt eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 an. Auch in der Nachwuchsförderung engagiert sich die Familie – so etwa im Projekt Swiss Equestrian Talents, das junge Reiter umfassend schult.
In Basel mischt sich Tradition mit Fortschritt, persönliches Engagement mit unternehmerischem Weitblick – und Thomas Straumann bleibt dabei die treibende Kraft hinter einer stetigen Weiterentwicklung des Pferdesports.