
Marcus Hermes: Werdegang, Erfolge und Pferde des Dressurreiters
Marcus Hermes gehört zu den erfahrenen deutschen Dressurreitern und Ausbildern. Der Pferdewirtschaftsmeister feierte internationale Grand-Prix-Siege, gewann mehrfach das Berufsreiterchampionat und bildete zahlreiche Pferde bis zur schweren Klasse aus. Nach Stationen bei Hubertus Schmidt und auf dem Freiberger Hof ist er heute selbstständig auf dem Gestüt Düvelskotten in Warendorf tätig. Erfahre mehr über seine reiterliche Karriere, seine bekanntesten Pferde, seine Erfolge und seine Philosophie im Umgang mit Pferden.
Inhaltsverzeichnis
Marcus Hermes im Steckbrief
- Name: Marcus Hermes
- Nationalität: Deutsch
- Beruf: Pferdewirtschaftsmeister, Dressurreiter und Ausbilder
- Disziplin: Dressurreiten
- Ausbildung: Pferdewirt bei Hubertus Schmidt, Pferdewirtschaftsmeister mit Stensbeck-Auszeichnung
- Aktueller Standort: Gestüt Düvelskotten, Warendorf
- Frühere Stationen: Hubertus Schmidt, Rudolf Zeilinger, Freiberger Hof
- Bekannte Pferde: ZINQ Abegglen FH NRW, Royal Mirage, ZINQ Cabanas FH, De Luca, Indigo ANW
- Größte Erfolge: Deutscher Berufsreiterchampion 2014, CDI5*-Grand-Prix-Special-Sieg in München 2019
- Weitere Erfolge: Vize-Bundeschampion 2023 mit St. Felice FRH, Platz 8 bei der WM der jungen Dressurpferde 2025 mit Indigo ANW
- Schwerpunkte: Ausbildung junger Dressurpferde, Grand-Prix-Sport und individuelles Dressurtraining
Wer ist Marcus Hermes?
Marcus Hermes ist ein deutscher Dressurreiter, Trainer und Pferdewirtschaftsmeister, der sich insbesondere durch die Ausbildung junger Dressurpferde und Erfolge bis auf Grand-Prix-Niveau einen Namen gemacht hat.
Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit verschiedenen renommierten Ausbildern zusammen und sammelte Erfahrungen auf nationalen sowie internationalen Turnieren.
Zu seinen bekanntesten sportlichen Partnern gehörte der Westfalenwallach ZINQ Abegglen FH NRW, mit dem er zahlreiche internationale Grand-Prix-Prüfungen bestritt und unter anderem 2019 einen CDI5*-Grand-Prix-Special in München gewann.
Neben dem aktiven Turniersport widmet sich Hermes der Ausbildung von Nachwuchspferden sowie der Betreuung von Reitern unterschiedlicher Leistungsklassen. Besonders wichtig ist ihm eine individuelle Ausbildung, die sich an den körperlichen Voraussetzungen, dem Charakter und der Entwicklung des jeweiligen Pferdes orientiert.
Seit Ende 2020 ist Marcus Hermes selbstständig und betreibt seinen Ausbildungs- und Trainingsbetrieb auf dem Gestüt Düvelskotten in Warendorf.
Marcus Hermes: Sein Werdegang im Dressursport
Die ersten Schritte im Reitsport
Marcus Hermes entdeckte seine Begeisterung für Pferde bereits in jungen Jahren. Zunächst kam er vor allem während Urlauben mit dem Reiten in Kontakt. Im Alter von elf Jahren begann er regelmäßig im Schulbetrieb zu reiten.
Mit 16 Jahren wechselte er in den Stall von Albert Schuh. Dort lernte er die Grundlagen der klassischen Dressurausbildung kennen und sammelte erste Erfahrungen mit jungen Pferden sowie im Turniersport.
Ursprünglich wollte Hermes Tiermedizin studieren. Als er zunächst keinen Studienplatz erhielt, begann er eine Ausbildung zum Tierarzthelfer in der Pferdeklinik Burg Müggenhausen.
Über diese Tätigkeit entstand der Kontakt zu Hubertus Schmidt. Daraus entwickelte sich schließlich die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Pferdewirt bei dem erfolgreichen Dressurreiter und Ausbilder zu beginnen.
Ausbildung bei Hubertus Schmidt
Die Ausbildung bei Hubertus Schmidt wurde zu einem entscheidenden Abschnitt in der Karriere von Marcus Hermes.
Über sieben Jahre arbeitete er bei dem Reitmeister und konnte seine reiterlichen Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei sammelte er Erfahrungen mit unterschiedlichen Pferden und lernte die Ausbildung bis zu den höchsten Dressurlektionen kennen.
2008 schloss Hermes seine Ausbildung zum Pferdewirt mit der Stensbeck-Auszeichnung in Bronze ab. Im Jahr 2011 folgte die Meisterprüfung, die er mit der Stensbeck-Auszeichnung in Silber bestand.
Auch sportlich entwickelte er sich in dieser Zeit weiter. Mit verschiedenen Pferden sammelte er Erfolge in der schweren Klasse und erhielt am 15. Januar 2012 das Goldene Reitabzeichen.
Die Erfahrungen bei Hubertus Schmidt prägten seine spätere Arbeit als Dressurausbilder.
Weitere Ausbildung bei Rudolf Zeilinger
2013 wechselte Marcus Hermes zu Rudolf Zeilinger nach Emsbüren. Der erfahrene Dressurausbilder war unter anderem als Trainer der dänischen Nationalmannschaft tätig.
Für Hermes bot der Wechsel die Möglichkeit, neue Trainingsmethoden und Perspektiven kennenzulernen.
Besonders die Arbeit an anspruchsvollen Lektionen wie Piaffe und Passage sowie die individuelle Ausbildung unterschiedlicher Pferdetypen erweiterten seine Erfahrungen.
2014 feierte Hermes einen wichtigen sportlichen Erfolg: Er gewann das Deutsche Championat der Berufsreiter mit Royal Mirage. Im selben Jahr sicherte er sich außerdem das Westdeutsche Berufsreiterchampionat mit Fürst Fantasy.
Diese Erfolge unterstrichen seine Qualitäten als Berufsreiter und Ausbilder.
Sechs Jahre auf dem Freiberger Hof
Im Oktober 2014 wechselte Marcus Hermes zum Freiberger Hof der Familie Baumgürtel in Nottuln.
Dort übernahm er die Position des Chefausbilders und war für die Ausbildung, das Training und die Turniervorstellung verschiedener Dressurpferde verantwortlich.
In den folgenden sechs Jahren entwickelte sich der Freiberger Hof zu einer seiner wichtigsten sportlichen Stationen.
Besonders erfolgreich war Hermes mit dem Westfalenwallach ZINQ Abegglen FH NRW, mit dem er zahlreiche Platzierungen und Siege auf internationalem Grand-Prix-Niveau erreichte.
Neben seiner Tätigkeit als Reiter unterstützte er auch die Ausbildung der jungen Dressurreiterinnen Lucie-Anouk und Lana-Pinou Baumgürtel.
Beide feierten bereits in jungen Jahren internationale Erfolge im Nachwuchsdressursport. Hermes war Teil des Ausbildungsteams, das die Schwestern auf ihrem sportlichen Weg begleitete.
Während seiner Zeit auf dem Freiberger Hof arbeitete er außerdem mit dem Dressurausbilder Wolfram Wittig zusammen, von dessen Erfahrung er nach eigenen Angaben bis heute profitiert.
Gestüt Düvelskotten: Marcus Hermes als selbstständiger Dressurausbilder
Ende 2020 verließ Marcus Hermes nach sechs Jahren den Freiberger Hof und machte sich als Dressurausbilder selbstständig.
Seinen neuen Standort fand er auf dem Gestüt Düvelskotten in Warendorf. Die Anlage liegt in einer ruhigen, waldreichen Umgebung und bietet Möglichkeiten für die Ausbildung von Dressurpferden unterschiedlicher Alters- und Leistungsklassen.
Gemeinsam mit seinem Team betreut Hermes dort Pferde vom jungen Nachwuchspferd bis zum ausgebildeten Grand-Prix-Pferd.
Die tägliche Arbeit umfasst neben dem Beritt und der Turniervorbereitung auch die individuelle Trainingsplanung, die Ausbildung von Reitern sowie die Förderung talentierter Nachwuchspferde.
Individuelle Ausbildung statt Massenbetrieb
Ein wichtiger Bestandteil seines Ausbildungskonzepts ist die Betreuung einer begrenzten Anzahl an Pferden.
Dadurch möchte Hermes sicherstellen, dass ausreichend Zeit für jedes Pferd bleibt und das Training auf dessen individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden kann.
Neben der sportlichen Förderung spielen auch die Haltung, die tägliche Bewegung und die Regeneration eine wichtige Rolle.
Ausritte, Weidegang und abwechslungsreiche Trainingseinheiten gehören deshalb zu seinem Konzept.
Die Umgebung des Gestüts Düvelskotten bietet dafür gute Voraussetzungen. Besonders die Möglichkeit, die Pferde regelmäßig im Gelände zu bewegen, schätzt der Dressurreiter.
Videotipp: Marcus Hermes: Spaß im Gelände für Jung und Alt – Im ClipMyHorse.TV-Video erklärt Hermes, warum Abwechslung und Bewegung außerhalb des Dressurvierecks für ihn zur Ausbildung dazugehören.

Marcus Hermes: Seine größten Erfolge im Dressursport
Marcus Hermes kann auf zahlreiche nationale und internationale Erfolge zurückblicken. Neben seinen Titeln bei den Berufsreiterchampionaten gehören insbesondere seine Grand-Prix-Siege mit ZINQ Abegglen FH NRW zu den Höhepunkten seiner Karriere.
Welche Pferde reitet Marcus Hermes?
Im Laufe seiner Karriere bildete Marcus Hermes zahlreiche Dressurpferde aus und stellte sie erfolgreich auf Turnieren vor.
Zu den bekanntesten Pferden seiner sportlichen Laufbahn gehören sowohl erfahrene Grand-Prix-Pferde als auch Nachwuchstalente.
Bekannte Grand-Prix- und Erfolgspferde
- ZINQ Abegglen FH NRW: Der 2010 geborene Westfalenwallach von Ampère aus einer Mutter von Carabas gehört zu den erfolgreichsten Pferden in Hermes' Karriere. Gemeinsam gewannen sie unter anderem 2018 den Grand Prix Special beim CDI4* in Oldenburg und 2019 den Grand Prix Special beim CDI5* in München-Riem.
- Royal Mirage 2: Mit diesem Pferd gewann Marcus Hermes 2014 das Deutsche Championat der Berufsreiter. Darüber hinaus erreichte das Paar verschiedene internationale Platzierungen, unter anderem 2016 beim CDI3* in Falsterbo.
- ZINQ Cabanas FH: Der Oldenburger Wallach gehörte zu Hermes' internationalen Grand-Prix-Pferden. Das Paar startete unter anderem in Aachen, Wiesbaden und Lier und erreichte mehrere Platzierungen in Grand-Prix-Prüfungen.
- De Luca 10: Mit dem Hannoveraner feierte Hermes 2022 Erfolge in schweren Dressurprüfungen. Beim Turnier der Sieger in Münster gewann das Paar sowohl die Intermediaire II als auch den Grand Prix der Serie „Derby Stars von Morgen“.
Erfolgreiche Nachwuchspferde
- ZINQ Hugo FH: Der KWPN-Wallach gewann 2020 unter Marcus Hermes die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal in Balve mit 75,122 Prozent.
- De Massimo NRW: Mit dem Westfalenhengst von Dankeschön gewann Hermes 2022 eine Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal bei den Bettenröder Dressurtagen und erreichte das Finale in Frankfurt.
- St. Felice FRH: Die Hannoveraner Stute von St. Schufro wurde 2023 unter Marcus Hermes Vize-Bundeschampionesse der sechsjährigen Dressurpferde.
- Facilone FRH: Mit dem Hannoveraner qualifizierte sich Hermes 2022 für das Finale des Louisdor-Preises in Frankfurt.
- Indigo ANW: Der 2018 geborene österreichische Warmblutwallach von Asgard's Ibiza aus einer Mutter von Dr. Doolittle erreichte 2025 mit Hermes den achten Platz bei der WM der jungen Dressurpferde in Verden. 2026 gewann das Paar zwei Prüfungen der Klasse S***.
- Fräulein Anna's Gremlin: Der 2015 geborene Wallach von Grey Flanell gehört zu den Pferden, die Hermes 2026 in schweren Dressurprüfungen bis zum Grand Prix vorstellte.
Die verschiedenen Pferde zeigen die Bandbreite seiner Arbeit als Ausbilder. Neben der Vorbereitung junger Dressurpferde begleitet Hermes auch erfahrene Sportpferde auf ihrem Weg durch die höheren Dressurklassen.
Videotipp: Marcus Hermes – Trainer, Bereiter, Model und Künstler. Im ClipMyHorse.TV-Interview spricht Hermes über seine Arbeit mit Pferden, seinen beruflichen Alltag und seine Erfahrungen als Dressurausbilder.

Marcus Hermes' Trainingsphilosophie: Vertrauen, Abwechslung und Geduld
Ein wichtiger Bestandteil von Marcus Hermes' Arbeit ist eine pferdegerechte und langfristig angelegte Ausbildung.
Seine Trainingsphilosophie basiert auf dem Gedanken, dass jedes Pferd unterschiedliche körperliche und charakterliche Voraussetzungen mitbringt.
Deshalb sollte die Ausbildung nicht ausschließlich auf schnelle Turniererfolge ausgerichtet sein, sondern die individuelle Entwicklung des Pferdes berücksichtigen.
Abwechslungsreiches Training und regelmäßige Erholung
Neben der täglichen Dressurarbeit legt Hermes großen Wert auf ausreichende Bewegung und Erholung.
Für ihn gehören regelmäßiger Weidegang, Spaziergänge und Ausritte ebenso zum Alltag eines Sportpferdes wie gymnastizierende Arbeit im Dressurviereck.
Dabei macht er keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen jungen Pferden und erfahrenen Grand-Prix-Pferden.
Auch Pferde auf höchstem Leistungsniveau sollen die Möglichkeit erhalten, sich außerhalb des Trainings frei zu bewegen und neue Eindrücke zu sammeln.
Nach anstrengenden Turnieren plant Hermes gezielte Erholungsphasen ein. Dabei kann es sich je nach Belastung auch um längere Trainingspausen handeln.
Durch diese Abwechslung möchte er die körperliche und mentale Ausgeglichenheit seiner Pferde unterstützen.
Individuelle Ausbildung nach der klassischen Ausbildungsskala
Bei der reiterlichen Arbeit orientiert sich Marcus Hermes an den Grundsätzen der klassischen Dressurausbildung.
Im Mittelpunkt stehen eine systematische Gymnastizierung, die Entwicklung von Kraft und Balance sowie eine feine Kommunikation zwischen Pferd und Reiter.
Die Ausbildung wird dabei an die individuellen Fähigkeiten und den jeweiligen Ausbildungsstand des Pferdes angepasst.
Besonders wichtig ist für Hermes, dass Pferde ausreichend Zeit erhalten, um neue Aufgaben zu verstehen und körperlich bewältigen zu können.
Die Lektionen der höheren Dressurklassen sollen auf einer soliden Grundausbildung aufbauen und nicht durch übermäßigen Druck erzwungen werden.
Das Pferd als Partner
Marcus Hermes sieht seine Pferde nicht ausschließlich als Sportpartner im Wettkampf.
Auch die tägliche Versorgung, das Führen, die Pflege und der persönliche Umgang gehören für ihn zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Im ClipMyHorse.TV-Porträt erklärt er, weshalb er bestimmte Aufgaben rund um die Pferde gerne selbst übernimmt.
Dadurch erhält er einen unmittelbaren Eindruck vom Verhalten und Befinden seiner Pferde und kann Veränderungen frühzeitig wahrnehmen.
Diese enge Zusammenarbeit soll auch beim Reiten helfen, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und die Pferde langfristig motiviert zu halten.
Marcus Hermes als Trainer und Ausbilder
Neben seiner eigenen sportlichen Karriere ist Marcus Hermes auch als Trainer tätig.
Er unterstützt Reiter bei der Ausbildung ihrer Pferde und begleitet sie auf dem Weg durch die verschiedenen Dressurklassen.
Dabei kann er auf seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Hubertus Schmidt, Rudolf Zeilinger und Wolfram Wittig zurückgreifen.
Ein besonderes Augenmerk legt er auf die Entwicklung junger Dressurpferde bis hin zur schweren Klasse.
Mehrfach qualifizierte er Pferde für bedeutende Nachwuchsprüfungen wie den Nürnberger Burg-Pokal und den Louisdor-Preis.
Auch die Teilnahme an Bundeschampionaten und Weltmeisterschaften junger Dressurpferde gehört zu seiner Arbeit.
Zusätzlich bietet Hermes individuelles Training, Lehrgänge und Unterstützung bei der Turniervorbereitung an.
Sein Ziel ist eine Ausbildung, bei der sportliche Entwicklung und das Wohlbefinden des Pferdes langfristig miteinander vereinbar bleiben.

Fazit: Marcus Hermes zwischen Spitzensport und Pferdeausbildung
Marcus Hermes hat sich durch seine Arbeit als Dressurreiter und Ausbilder im deutschen Pferdesport etabliert.
Seine Karriere führte ihn von der Ausbildung bei Hubertus Schmidt über internationale Grand-Prix-Erfolge bis zur Selbstständigkeit auf dem Gestüt Düvelskotten.
Mit Pferden wie ZINQ Abegglen FH NRW, Royal Mirage, De Luca und Indigo ANW erreichte er bedeutende sportliche Erfolge und bewies seine Fähigkeiten sowohl in der Ausbildung junger Pferde als auch im Grand-Prix-Sport.
Neben den Turnierergebnissen steht für ihn die langfristige Entwicklung der Pferde im Mittelpunkt.
Seine Trainingsphilosophie verbindet klassische Dressurausbildung mit ausreichend Bewegung, individuellen Erholungsphasen und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd.
Weitere Informationen zu seiner sportlichen Laufbahn und seinen internationalen Ergebnissen gibt es im FEI-Reiterprofil von Marcus Hermes.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Marcus Hermes
Wer ist Marcus Hermes?
Marcus Hermes ist ein deutscher Dressurreiter, Pferdewirtschaftsmeister und Ausbilder. Er gewann mehrfach Berufsreiterchampionate und feierte zahlreiche nationale und internationale Erfolge bis auf Grand-Prix-Niveau.
Wo trainiert Marcus Hermes?
Marcus Hermes ist auf dem Gestüt Düvelskotten in Warendorf tätig. Dort betreibt er seit Ende 2020 seinen selbstständigen Ausbildungs- und Trainingsbetrieb für Dressurpferde.
Bei wem hat Marcus Hermes gelernt?
Marcus Hermes absolvierte seine Ausbildung zum Pferdewirt bei Hubertus Schmidt. Anschließend arbeitete er bei Rudolf Zeilinger und später auf dem Freiberger Hof der Familie Baumgürtel. Auch Wolfram Wittig gehört zu den Ausbildern, die seine reiterliche Entwicklung geprägt haben.
Welche Erfolge hat Marcus Hermes erreicht?
Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gewinn des Deutschen Berufsreiterchampionats 2014, der Sieg im Grand Prix Special des CDI5* in München 2019 mit ZINQ Abegglen FH NRW sowie weitere internationale Grand-Prix-Siege. 2023 wurde er mit St. Felice FRH Vize-Bundeschampion.
Welche Pferde hat Marcus Hermes geritten?
Zu den bekanntesten Pferden seiner Karriere zählen ZINQ Abegglen FH NRW, Royal Mirage, ZINQ Cabanas FH, De Luca und ZINQ Hugo FH. Zu seinen jüngeren Turnierpartnern gehören St. Felice FRH, Indigo ANW und Fräulein Anna's Gremlin.
Was ist Marcus Hermes' Trainingsphilosophie?
Marcus Hermes legt großen Wert auf eine individuelle, klassische Dressurausbildung. Neben dem Training spielen Vertrauen, Geduld, ausreichende Bewegung, Weidegang und regelmäßige Erholung eine wichtige Rolle.
Was war Marcus Hermes' größter internationaler Erfolg?
Einer seiner bedeutendsten internationalen Erfolge war der Sieg im Grand Prix Special beim CDI5* in München-Riem im Jahr 2019 mit ZINQ Abegglen FH NRW.
Wie erfolgreich war Marcus Hermes mit Indigo ANW?
Mit Indigo ANW belegte Marcus Hermes 2025 den achten Platz bei der Weltmeisterschaft der siebenjährigen Dressurpferde in Verden. Im Mai 2026 gewann das Paar außerdem zwei Intermediaire-II-Prüfungen auf S***-Niveau.
Ist Marcus Hermes auch als Trainer tätig?
Ja. Neben seiner Tätigkeit als Turnierreiter arbeitet Marcus Hermes als Dressurausbilder. Er bietet die Ausbildung und Förderung von Dressurpferden sowie individuelles Training, Lehrgänge und Turniervorbereitung für Reiter an.
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