
Lahmheit beim Pferd: Symptome, Ursachen und Behandlung
Lahmheit bei Pferden ist ein häufiges Problem, das viele Ursachen haben kann und Anzeichen für Schmerzen und Unwohlsein des Tieres darstellt. In diesem Artikel geht es um die Ursachen, Anzeichen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Lahmheiten bei Pferden. Außerdem findest du Tipps zur Vorbeugung von Lahmheit beim Pferd.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Lahmheit beim Pferd?
➡️ Videotipp: Lahmheit beim Pferd erkennen! Erfahre, wie du ungleichmäßige Bewegungen, Taktfehler und Entlastungen richtig deutest und was du tun kannst, um Schmerzen und Beeinträchtigungen im Bewegungsapparat frühzeitig zu behandeln.

Lahmheit beim Pferd beschreibt eine Störung des normalen Bewegungsablaufs bei Pferden, Hunden oder anderen Tieren auftreten kann. Diese wird meistens durch Schmerzen oder funktionelle Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates verursacht. Sie äußert sich in ungleichmäßigen Bewegungen, Taktfehlern oder dem Entlasten eines oder mehrerer Beine und kann die Lebensqualität sowie die Leistungsfähigkeit des Pferdes erheblich beeinträchtigen.
Häufige Anzeichen und Symptome einer Lahmheit
- Taktfehler: Das Pferd zeigt Unregelmäßigkeiten im Gang, die besonders im Trab deutlich werden.
- Asymmetrien in der Bewegung: Das Pferd bewegt sich ungleichmäßig, beispielsweise durch eine verkürzte Schrittlänge auf einer Seite.
- Entlastung eines Beins: Ein betroffenes Bein wird weniger belastet oder vollständig entlastet, um Schmerzen zu vermeiden.
- Kopfnicken: Bei Lahmheiten im Vorderbein senkt das Pferd den Kopf, wenn das gesunde Bein belastet wird, und hebt ihn beim Belasten des schmerzhaften Beins.
- Veränderungen im Gangbild: Lahme Pferde wirken oft steif oder zögern bei bestimmten Bewegungen.
Diese Symptome können je nach Ursache und Schweregrad der Lahmheit variieren. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend, um weitere Schäden oder langfristige Probleme zu verhindern.
Wie lange dauert eine Lahmheit beim Pferd?
Die Dauer einer Lahmheit beim Pferd kann stark variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab: Ursache der Lahmheit, die Art der Verletzung oder des Problems und wie schnell angemessene Maßnahmen ergriffen werden.
Man kann zwischen akuter und chronischer Lahmheit unterscheiden.
Akute Lahmheit
Ist auf eine plötzliche Verletzung zurückzuführen und schnelle, tierärztliche Versorgung kann die Genesung beschleunigen. In einigen Fällen kann eine akute Lahmheit in wenigen Tagen bis Wochen abklingen, vorausgesetzt, dass die Behandlung effektiv ist.
Chronische Lahmheit
Ist auf Probleme wie z. B: Arthritis, chronische Sehnenverletzungen oder unbehandelte Krankheitsfällen zurückzuführen und kann länger anhalten. In solchen Fällen kann die Lahmheit möglicherweise nicht vollständig verschwinden, aber durch geeignete Pflege und Management kann das Pferd eine akzeptable Lebensqualität beibehalten.
Die Dauer der Lahmheit wird auch von der Rehabilitationszeit beeinflusst. Je besser das Pferd sich ausruhen und erholen kann, desto schneller kann die Lahmheit abklingen. Folge den Behandlungs- und Rehabilitation-Empfehlungen deines Tierarztes. Die Einhaltung dieser Anweisungen ist entscheidend. Dies kann die Art der Aktivitäten, die das Pferd machen darf, die Verwendung von Medikamenten und physikalischer Therapie umfassen.
Jedes Pferd ist ein Individuum und die Genesung kann von Tier zu Tier unterschiedlich sein.
Bei Lahmheit ist es immer ratsam, sofort einen Tierarzt hinzuzuziehen, um die genaue Ursache festzustellen und eine angemessene Behandlung zu beginnen. Nur durch eine sorgfältige tierärztliche Betreuung und Beachtung der Empfehlungen können die besten Ergebnisse erzielt werden.
Lahmheit Ursachen
Lahmheit bei Pferden kann viele verschiedene Gründe und Auslöser haben, darunter Verletzungen, Krankheiten, Fehlstellungen uvm. Einige häufige Ursachen sind Hufgeschwüre, Hufrehe, Sehnenverletzungen, Arthritis und Fehlstellungen wie X- oder O-Beine. Dies sind nur einige Beispiele. Lahmheit kann allerdings auch durch viele verschiedene Faktoren verursacht werden, einschließlich kleinerer alltäglicher Belastungen. In dieser Tabelle haben wir dir die möglichen Ursachen für Lahmheit beim Pferd einmal zusammengefasst:
Somit sind es häufig die kleinen Dinge im Alltag, die man nicht direkt mit einer Lahmheit in Verbindung bringen würde. Es ist wichtig zu betonen, dass Lahmheit auch oft auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurückzuführen ist. Eine sorgfältige Pflege, regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und eine auf die Bedürfnisse des Pferdes abgestimmte Haltung und Ausbildung sind entscheidend, um Lahmheiten zu minimieren. Ebenso wichtig ist es, bei Unsicherheiten oder anhaltender Lahmheit immer einen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Denn die Suche nach dem Auslöser gleicht oft der bekannten „Nadel im Heuhaufen“.
Wie erkenne ich Anzeichen von Lahmheit bei meinem Pferd?
Anzeichen von Lahmheit können eine veränderte Gangart, Steifheit oder Schmerzen bei Berührung sein. Wenn ein Pferd lahmt, kann es den betroffenen Bereich entlasten, indem es mehr Gewicht auf die andere Seite des Körpers verlagert. So kann das Pferd zwar mit dem rechten Vorderbein lahmen, aber der Auslöser befindet sich z. B. in der linken Schulter. Andere Anzeichen von Lahmheit können eine verminderte Leistung, Unwilligkeit, bestimmte Bewegungen auszuführen oder ein unruhiges Verhalten sein. Manchmal sind Lahmheiten vom Boden aus nicht erkennbar, aber der Reiter spürt eine gewisse Taktunreinheit seines Pferdes. In diesen Fällen solltest du direkt absteigen, um dein Pferd zu schonen und es an der Hand noch einmal genau betrachten.
Was tun, wenn dein Pferd lahmt oder Anzeichen von Lahmheit zeigt?
Lahmt dein Pferd oder zeigt es Anzeichen von Schmerzen, ist schnelles und gezieltes Handeln erforderlich. Hier sind die wichtigsten Schritte, die du als Pferdebesitzer beachten solltest:
Erste Hilfe bei Lahmheit nach Unfällen
Holst du dein Pferd lahmend aus der Box oder von der Koppel, ist das ein Grund zur Sorge. Noch mehr gilt dies, wenn dein Pferd nach einem Unfall, beispielsweise während eines Ausritts, nicht mehr richtig auftreten kann. Hier ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Beruhige dein Pferd, verschaffe dir einen Überblick über die Situation und kontaktiere im Zweifel sofort deinen Tierarzt, der dich über die nächsten Schritte berät.
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Diagnose und weiterführende Untersuchungen
Die Diagnose einer Lahmheit bei Pferden ist ein vielschichtiger Prozess, der eine genaue Beobachtung und fundierte tierärztliche Untersuchungen erfordert. Eine frühzeitige und korrekte Diagnose ist entscheidend, um das Wohlbefinden des Pferdes sicherzustellen und die passende Therapie einzuleiten.
Erste Einschätzung durch den Besitzer
Die erste Einschätzung erfolgt oft durch den Besitzer, da dieser das Pferd im Alltag gut kennt. Mögliche Anzeichen für Lahmheit können Veränderungen im Gang, Entlasten eines Beins, Steifheit oder Taktfehler sein. Besonders beim Schritt oder Trab sind ungleichmäßige Bewegungen gut zu erkennen. Pferdebesitzer sollten auf kleine, ungewöhnliche Veränderungen achten und notfalls schnell handeln, um weiteren Schaden zu verhindern.
Tierärztliche Untersuchung
Besteht der Verdacht auf eine Lahmheit, wird ein Tierarzt hinzugezogen, der eine umfassende Untersuchung durchführt. Diese besteht aus mehreren Schritten:
Gangbildanalyse
Der Tierarzt beurteilt das Gangbild des Pferdes auf geraden und gebogenen Linien sowie auf verschiedenen Böden und in unterschiedlichen Gangarten. So können mögliche Lahmheitsursachen differenziert betrachtet werden. Der Vergleich der Bewegungen kann wertvolle Hinweise auf den betroffenen Bereich liefern.
Palpation und Beugeproben
Durch gezieltes Abtasten (Palpation) des Bewegungsapparats überprüft der Tierarzt mögliche Schmerzpunkte, Schwellungen oder Auffälligkeiten. Beugeproben, bei denen einzelne Gelenke für kurze Zeit gebeugt werden, helfen dabei, den Grad der Lahmheit und mögliche schmerzende Bereiche genauer einzugrenzen.
Bildgebende Verfahren: Röntgen, Ultraschall, MRT
Um die Diagnose zu präzisieren, können bildgebende Verfahren eingesetzt werden.
Röntgen
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Das Röntgenverfahren liefert detaillierte Bilder von Knochen und Gelenken und ist daher besonders nützlich zur Erkennung von knöchernen Veränderungen. Dazu gehören beispielsweise Arthrose, Brüche, Knochenchips oder Veränderungen an den Gelenksflächen. Die Technik ist schnell und effizient, um strukturelle Schäden oder Fehlbildungen zu beurteilen. Vor allem bei Lahmheiten, die aus orthopädischen Problemen resultieren, wie etwa bei Hufrollenentzündungen oder Knochenspornen, kommt das Röntgen zum Einsatz, um die Diagnose zu bestätigen und den Schweregrad zu bestimmen.
Ultraschall
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Der Ultraschall bietet die Möglichkeit, Weichteile wie Muskeln, Sehnen und Bänder darzustellen. Dies macht ihn besonders wertvoll für die Diagnostik von Sehnenverletzungen, Bänderzerrungen oder Schwellungen. Mithilfe des Ultraschalls können Entzündungen und Flüssigkeitsansammlungen sichtbar gemacht werden. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass sie eine schnelle und schonende Untersuchung ermöglicht, die ohne Strahlenbelastung auskommt. Zudem kann sie direkt am stehenden Pferd durchgeführt werden, was eine gute Beobachtung der betroffenen Stelle im natürlichen Zustand erlaubt.
MRT (Magnetresonanztomographie)
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Die Magnetresonanztomographie (MRT) bietet eine noch detailliertere Darstellung der Gewebestrukturen und wird vor allem bei komplexeren Fällen eingesetzt. Im Vergleich zu Röntgen oder Ultraschall zeigt das MRT feinere Details und kann tiefer liegende Weichteile sowie kleine Gelenke und Knochenbereiche darstellen. Es ist besonders hilfreich bei der Diagnose von Verletzungen, die mit herkömmlichen Verfahren nicht vollständig sichtbar gemacht werden können. Dazu gehören etwa Knorpelschäden, mikroskopische Risse oder schwer zugängliche Strukturen. Das MRT wird oft genutzt, wenn die genaue Ursache der Lahmheit unklar ist oder wenn eine umfassende Untersuchung erforderlich ist. Zwar ist diese Technik kostenintensiver und erfordert unter Umständen eine Sedierung des Pferdes, doch der diagnostische Mehrwert ist in vielen Fällen entscheidend für die Auswahl der passenden Therapie.
Eine gründliche Diagnostik ist der Schlüssel, um Lahmheit gezielt zu behandeln. Der Weg zur richtigen Diagnose erfordert Geduld, Zusammenarbeit zwischen Besitzer und Tierarzt sowie den gezielten Einsatz diagnostischer Hilfsmittel. Nur so kann die optimale Therapie für das betroffene Pferd entwickelt werden.
Behandlungsmöglichkeiten bei Lahmheit
Die Behandlung von Lahmheit bei Pferden hängt von der Ursache und dem Schweregrad der Lahmheit ab. Ziel ist es, die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit wiederherzustellen und die ursächlichen Faktoren gezielt zu behandeln. Im Folgenden werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten beschrieben:
Akutbehandlung
In der akuten Phase der Lahmheit ist es wichtig, den betroffenen Bereich zu entlasten und Schwellungen sowie Schmerzen zu reduzieren. Zu den Maßnahmen gehören:
- Ruhe und Kühlung: Das betroffene Pferd sollte geschont und der betroffene Bereich gekühlt werden, um Entzündungen und Schwellungen zu lindern. Dies kann durch das Auflegen von Kühlpacks oder das Kühlen mit kaltem Wasser erfolgen.
- Entzündungshemmende Medikamente: Der Tierarzt kann entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente wie nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) verschreiben, um Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen.
Langfristige Therapien
Für eine nachhaltige Heilung und zur Verhinderung erneuter Lahmheit sind langfristige Therapieansätze entscheidend:
- Physiotherapie: Regelmäßige physiotherapeutische Behandlungen können dazu beitragen, die Beweglichkeit und die Muskulatur zu stärken. Dazu gehören Dehnübungen, Massagen und gezielte Übungen zur Verbesserung der Körperhaltung und Koordination.
- Hufkorrektur: Eine korrekte Hufbearbeitung und gegebenenfalls Anpassung des Hufbeschlags sind wichtig, um das Gangbild zu verbessern und Belastungsungenauigkeiten zu minimieren.
- Rehabilitation: Ein individueller Rehabilitationsplan, der auf die Bedürfnisse des Pferdes abgestimmt ist, kann helfen, das Tier schrittweise wieder an Bewegung heranzuführen. Dies umfasst oft ein kontrolliertes Training sowie gezielte Bewegungseinheiten.
Operationen
In schwerwiegenden Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um die Lahmheit zu beheben:
- Sehnenverletzungen: Bei komplizierten oder schwerwiegenden Sehnenverletzungen können chirurgische Eingriffe erforderlich sein, um die beschädigten Strukturen zu reparieren.
- Knochen- und Gelenkprobleme: Bei Knochenbrüchen, schwerer Arthrose oder anderen schwerwiegenden orthopädischen Problemen können operative Maßnahmen helfen, die Stabilität und Funktionalität wiederherzustellen.
Wie kann ich Lahmheit bei meinem Pferd vermeiden?
Natürlich möchte jeder Pferdebesitzer verhindern, dass es überhaupt zu einer Lahmheit kommt. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die ergriffen werden können, um das Risiko von Lahmheit bei Pferden zu minimieren. Hier einige Beispiele:
- Eine angemessene Pflege und Haltung der Hufe kann dazu beitragen, Hufprobleme zu vermeiden.
- Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung können helfen, Muskeln und Sehnen zu stärken und das Risiko von Verletzungen zu verringern.
- Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen können helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor sie zu Lahmheit führen.
- Eine ausgewogene Aufwärmphase hilft dabei, langsam Muskulatur & Gelenke auf die Arbeit vorzubereiten und die Durchblutung zu fördern.
Es gibt also viele Faktoren, auf dir wir direkten Einfluss haben, um Lahmheiten im Idealfall zu verhindern. Sollte es bei deinem Pferd zu einer Lahmheit kommen: sei geduldig und folge den Empfehlungen des Tierarztes. Vermeide es, dein Pferd zu belasten, bis es wieder fit ist.
Denk daran, dass nur der Tierarzt die genaue Ursache feststellen kann. Je schneller du reagierst und professionelle Hilfe suchst, desto besser sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung und Genesung deines Pferdes. Lahmheiten benötigen Zeit zur Heilung!
Lahmheit beim Pferd: Zusammengefasst
Lahmheit beim Pferd ist ein komplexes und vielschichtiges Problem, das schnelle Aufmerksamkeit und eine sorgfältige Diagnose erfordert. Sie kann durch verschiedene Ursachen wie Verletzungen, Krankheiten oder Fehlstellungen hervorgerufen werden und erfordert oft ein individuell angepasstes Management, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit des Pferdes wiederherzustellen. Akute Lahmheiten können durch schnelle tierärztliche Maßnahmen oft zügig behandelt werden, während chronische Lahmheiten ein längerfristiges Management und spezielle Pflege benötigen, um die Lebensqualität des Pferdes zu erhalten.
Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von Akutmaßnahmen wie Ruhe, Kühlung und entzündungshemmenden Medikamenten über langfristige Therapien wie Physiotherapie und Hufkorrektur bis hin zu operativen Eingriffen bei schwerwiegenden Problemen. Wichtig ist dabei die enge Zusammenarbeit mit einem Tierarzt, um eine passende Therapie und Rehabilitation sicherzustellen.
Prävention spielt eine zentrale Rolle: Eine gute Hufpflege, ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und tierärztliche Untersuchungen tragen maßgeblich dazu bei, das Risiko von Lahmheit zu minimieren. Sollte dein Pferd dennoch Anzeichen von Lahmheit zeigen, ist es essenziell, schnell zu handeln und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. So kann eine effektive Behandlung und eine bestmögliche Genesung sichergestellt werden. Nur durch Geduld, konsequente Pflege und die Einhaltung tierärztlicher Empfehlungen lassen sich die besten Ergebnisse erzielen.
Lahmheit Pferd: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Was ist eine Hangbeinlahmheit beim Pferd?
Eine Hangbeinlahmheit tritt auf, wenn das Pferd Schmerzen oder eine Beeinträchtigung hat, während es das betroffene Bein hebt oder schwingt. Dies zeigt sich oft durch ein eingeschränktes oder ungleichmäßiges Vorführen des Beins.
Wie lange dauert eine Lahmheit beim Pferd?
Die Dauer einer Lahmheit hängt von der Ursache ab. Akute Lahmheiten können, je nach Schwere der Verletzung und schneller tierärztlicher Versorgung, in wenigen Tagen bis Wochen ausheilen. Chronische Lahmheiten aufgrund von Erkrankungen wie Arthritis können länger bestehen oder dauerhaft bleiben und erfordern langfristiges Management.
Was kann man gegen Lahmheit beim Pferd machen?
Maßnahmen gegen Lahmheit umfassen eine sofortige tierärztliche Untersuchung, Ruhe, Kühlung des betroffenen Bereichs, entzündungshemmende Medikamente und gegebenenfalls langfristige Therapien wie Physiotherapie oder Hufkorrekturen. Die genaue Behandlung hängt von der Ursache der Lahmheit ab.
Was hilft bei Lahmheit beim Pferd?
Abhängig von der Ursache der Lahmheit können verschiedene Maßnahmen helfen, darunter: Schonung, Kühlung des betroffenen Bereichs, die Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten und gezielte physiotherapeutische Behandlungen. Der Tierarzt wird die am besten geeigneten Maßnahmen empfehlen.
Kann ein Pferd eine Lahmheit vortäuschen?
Pferde täuschen eine Lahmheit nicht bewusst vor. Veränderungen im Gangbild, die den Anschein einer Lahmheit erwecken, können auf subtile oder kurzfristige Faktoren wie Muskelverspannungen oder Reaktionen auf äußere Einflüsse zurückzuführen sein. Eine genaue Untersuchung durch einen Tierarzt ist entscheidend, um die Ursache festzustellen.